
Kein Kind sollte über Zäune klettern müssen.
Ich habe am Sonntag gesehen, wie junge Menschen auf einem Kunstrasenplatz spielen wollten und dafür über einen Zaun klettern mussten.
Ganz ehrlich – das werde ich ändern und mich dafür einsetzen, dass solche Situationen in Zukunft nicht mehr vorkommen.
Wir sagen immer wieder, dass sich Kinder und Jugendliche zu wenig bewegen. Und gleichzeitig verschließen wir genau die Orte, die Bewegung möglich machen. Das passt für mich nicht zusammen.
Bewegung ist weit mehr als Freizeitgestaltung. Sie ist soziale und gesundheitliche Prävention. Wer Räume schafft, in denen junge Menschen sich bewegen können, investiert in ein gesundes Aufwachsen und in den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.
Ein junger Mensch hat mich einmal gefragt, ob er wirklich in einer Stadt leben muss, in der er über Zäune klettern muss, um Fußball zu spielen. Diese Frage geht mir nicht mehr aus dem Kopf.
Es geht nicht darum, Vereinsstrukturen zu gefährden oder empfindliche Plätze freizugeben. Es geht darum, die Flächen zu öffnen, die dafür geeignet sind – Kunstrasenplätze, Bolzplätze, Basketballfelder, Sportkäfige und Beachplätze. Orte, die für alle da sind. Unabhängig vom Geldbeutel.
Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir hier eine gute Lösung finden. Hameln braucht mehr offene Räume – für Bewegung, für Begegnung, für Miteinander.
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