Mobbing verändern

Wenn das Kind mit Angst zur Schule geht.
Die Schule muss ein Ort sein, an dem man angstfrei lernen kann. Leider befindet sich beinahe in jeder Klasse ein Schüler oder eine Schülerin, der oder die Schule ganz anders erlebt. Nicht selten führt es bei von Mobbing betroffenen Kindern und Jugendlichen dazu, dass sie psychosomatische, gesundheitliche Probleme bekommen und nicht mehr zur Schule gehen, um die täglichen Attacken zu umgehen. Ganze Institutionen fühlen sich mit dieser Entwicklung des Mobbings überfordert und haben häufig nur wenig pädagogisches Handwerkszeug, um diesen persönlichkeitszerstörenden Dynamiken etwas entgegenzusetzen.
Der Coach Steffen Knippertz setzt hier an unterschiedlichen Ebenen mit wirkungsvollen Methoden an. Zum einen verhilft er den Eltern und Betroffenen mit Handlungskonzepten zu einer Veränderung und zum anderen gibt der Coach Schulen Hilfestellungen im Umgang mit diesen zunehmenden, besorgniserregenden Entwicklungen in den betroffenen Institutionen.
Das Coaching begleitet Sie, als Eltern, Schritt für Schritt dahin, dass Sie eine positive Veränderung nicht nur für Ihr Kind, sondern auch für das gesamte Umfeld möglich machen.

Erziehung ohne „Wenn (…), dann“

Erziehung ohne „Wenn (…), dann“!
Wenn die eigene Konsequenz zum Bumerang wird.
Kennen Sie nicht auch die Situationen, in denen Sie selbst als Kind etwas ausgefressen haben und Ihre Eltern sich eine möglichst drakonische Strafe haben einfallen lassen, um Ihr Verhalten zu verändern?
So etwas wie: „Du hast jetzt zwei Wochen Hausarrest!“ Wie oft haben Ihre Eltern dann im Wechsel Schichtdienst vor der Haustür das auch überwacht und Sie daran gehindert, das Haus zu verlassen?
Wenn Sie gerade diesen Text lesen, haben Sie wahrscheinlich wie ich als Autor darüber geschmunzelt und sich daran zurückerinnert, wie wirkungsvoll Ihr kindlicher Dackelblick Ihre Eltern erweicht und die vermeintlich harte Konsequenz aus der Welt geräumt hat.
In meinem Elterncoaching möchte ich Sie deshalb zu einer anderen Sicht auf die Erziehung einladen. Weg von der „Wenn (…), dann“ Methode, hin zur wirkungsvollen Erziehung, die nur ein Ziel verfolgt: Eine positive Verhaltensveränderung Ihres Kindes!

„WOMIT WERDEN SIE AUFHÖREN, DAMIT SIE ETWAS NEUES BEGINNEN KÖNNEN?“

Wenn die Wut die Trauer überdeckt

Kinder haben häufig große Schwierigkeiten, die Trauer, die in ihnen ausgelöst wird, zum einen als Trauer zu erkennen und zum anderen diese auch zuzulassen. Gerade Jungs neigen dann eher dazu dieses Gefühl in Wut nach außen zu tragen.

Gefühle brauchen einen Ausdruck, um nicht nach Innen zerstörerische Tendenzen der Autoaggression (selbstverletzendes Verhalten) zu entwickeln.

Vielleicht beginnen wir erst einmal mit der Erklärung zu dem Begriff „Aggression“. Der lateinische Ursprung dieses Wortes kommt aus „aggredi“, das soviel heißt wie, „sich auf etwas zu zubewegen, fortzuschreiten“ etc. Das heißt: Grundsätzlich ist Aggression keineswegs etwas Schlechtes, sondern die sich daraus entwickelnden Verhaltensweisen, wie zum Beispiel Gewalt, sind das daraus resultierende nicht erwünschte.
Würde man also sagen, man möchte ein Anti-Aggressionstraining machen, ist dies erst einmal grundsätzlich falsch. Würde man hingegen man von einem Anti-Gewalttraining sprechen, wird gleich deutlich, dass es um die Veränderung eines nicht erwünschten Verhaltens geht.

Sie könnten jetzt denken, dass diese Ansicht sehr kleinlich ist, jedoch wird es in diesem Punkt spannend, denn gerade in den kleinen Nuancen verstecken sich in der Pädagogik die großen Wirkungen.

Finden wir ein Kind ist ein aggressives Kind so stigmatisieren wir es sogleich in seiner Persönlichkeitsstruktur. Jetzt gibt es Menschen, die sogar meinen, genetisch wären solche Persönlichkeitsstrukturen vorbestimmt und genau dann, bestätigen wir uns unsere Wahrnehmungen und geben dem Kind keine Chance mehr sich zu entwickeln.

Ich persönlich vertrete daher lieber die Haltung, dass Menschen ein bestimmtes Verhalten erlernt haben als Lösung für Ihre Fragestellungen und dieses Verhalten aber jederzeit verändert werden kann, wenn es für diesen Menschen auch zu einer Lösung führt.

Gerade im Umgang mit Kindern und Erwachsenen die gewaltätiges Verhalten massiv gezeigt haben, habe ich in meiner beruflichen Welt viele spannende Erfahrungen gemacht, die meine oben beschriebene Darstellung untermauert.

Ich möchte Ihnen von einer Mutter erzählen, die ganz verzweifelt bei mir anrief und das Telefonat so begann, indem Sie sagte:
„Hallo Herr Knippertz endlich habe ich Sie gefunden. Ich habe gehört Sie sind der Experte für mein Kind.“
Ich war natürlich gleich an dieser Stelle sehr verwundert und entgegnete der Mutter, dass ich ihr Kind doch nicht einmal kennen würde. Sie erzählte mir auf meine Frage, wie sie zu dieser witzigen Idee käme, dann dass sie schon viele Dinge ausprobiert habe, aber das Verhalten ihres Achtjährigen sich nicht verändern würde. Er schlage sich in der Schule und sei dauernd wütend. Als ich sie fragte, ob er auch sie schon geschlagen habe, bejahte sie auch das und man konnte ihr, allein an ihrer Stimme, anmerken, wie schlecht es ihr damit ging. Wir verblieben als so, dass ich ihr sagte, dass ich mich gerne mit ihr Treffen würde, um mit ihr einen Weg zu entwickeln, wie das Verhalten von ihrem Sohn sich so verändern würde, dass er lernt mit seiner Wut und Trauer anders umzugehen. Im Verlauf unserer gemeinsamen Suche fragte mich die Mutter immer wieder, ob ich nicht mit ihrem Sohn arbeiten müsse. Sie war sehr darüber verwundert, dass ich dies immer wieder mit demselben Satz: „Das ist nicht nötig“ beantwortete.
Schon nach 2 Wochen beschrieb die Mutter, dass ihr Sohn sich merkwürdig positiv verändern würde und auch sie hätte das Gefühl, dass sie wieder eine größere Nähe und Zuneigung zu ihm verspüren würde. Sie hatte dann die wirklich interessante Idee, dass ich vielleicht telepathische Fähigkeiten habe und so Einfluss auf das Verhalten ihres Sohnes genommen hätte. Es war aber etwas anderes passiert.

Wenn Sie bis eben noch dachten „mein Kind ist so aggressiv und schwierig“ vielleicht sogar „gestört“? Dann sollte dieser Artikel Zweifel bei ihren bisherigen Gedanken aufkommen lassen und sie dabei ermutigen, dass es vielmehr ein Verhalten ist, das absolut veränderbar ist und nicht etwa ein Persönlichkeitsmerkmal. Sie können ihrem Kind dabei helfen, andere Wege zu gehen und das Gefühl so zu kanalisieren, dass es die Gewalt als Lösung nicht mehr braucht und schon gar nicht bevorzugt.

Trennung! Wenn Kinder zwischen den Stühlen sitzen

Die Trennungen in Deutschland nehmen zu. Beinahe jedes zweite Kind ist heute davon betroffen, dass die Eltern sich verändern und sich aus der bestehenden Paarbeziehung trennen.
Die Kinder sind dann meist stark emotional damit belastet, mit dem Verlust des Vaters oder der Mutter, aus dem alltäglichen Lebensumfeld, umzugehen.
Doch eine Trennung muss nicht immer automatisch auch einen Verlust der Elternrolle bedeuten.
Der Coach Steffen Knippertz hat hier bereits vielen Familien aus dem Kampfmuster der Trennung heraus geholfen und so die Elternrolle beider Elternteile reaktiviert. Kinder haben ein Recht auf Mama und Papa und eine Trennung muss nicht bedeuten, dass sich das Kind für einen der beiden entscheiden muss!
Eine Trennung erfordert für das Kind jedoch eine erhöhte Sensibilität und Sicherheit, die nur dann gegeben ist, wenn beide Elternteile eine hohe Klarheit in ihrer Elternrolle erlangen. Man kann seinen Partner in der Rolle des Partners als für den Falschen/ die Falsche halten, aber trotzdem als Mutter oder Vater wertschätzen und achten. Diesen Zustand zu erreichen scheint für viele getrennte Paare häufig eine unlösbare Herausforderung.
Das Unmögliche zu erreichen beginnt aber immer damit es für möglich zu erachten! Finden Sie nicht auch, dass es Ihr Kind verdient hat, beide Eltern zu haben? Also erachten Wir es für möglich!!!
Zunehmend erlebt der Coach auch immer wieder die Fragestellung neuer Partnerschaften, die immer die Angst der gegenseitigen geringen Akzeptanz mit sich bringen. Auch hier ist es mit kleinen Hilfestellungen möglich, gravierenden Missverständnissen und daraus resultierenden negativen Beziehungsmustern vorzubeugen.